Leider stehen am Beginn dieser Sendung gleich 3 Nachrufe. Am 4. August ist Herbert Herzog von den Gainfarnern Straßenkötern verstorben und am 2. August die Zitherspielerin Hannelore Laister. Sie wurde 82 Jahre alt und war die Mutter der Zither Sister, die sich innerhalb weniger Wochen von Vater und Mutter verabschieden mussten. Bereits am 24. Juli ist Manfred Hohenberger verstorben, der mit seiner Tochter Katharina das Duo Wiener Brut gebildet hat.
Im Mittelpunkt dieser Sendung steht aber der 105. Geburtstag von Georg Luksch. Er verstarb im 75. Lebensjahr am 10. Jänner 1996. Georg Luksch war der Sohn von Aloisia Luksch und dem Straßenbahner Georg Luksch und wurde am 8. August 1921 geboren. Er lernte mit sechs Jahren Gitarre, dann Klarinette und Saxophon. Mit 14 Jahren spielte er Es-Klarinette in einer Blasmusikkapelle in Wien-Döbling und begann bereits zu komponieren. Er erhielt privaten Musikunterricht und studierte am Konservatorium Oboe. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete er die Musikkapelle der Wiener Verkehrsbetriebe und 25 Jahre lang das „Tanzorchester Georg Luksch“. Seit den 1960er Jahren hatte er die musikalische Leitung des Neuen Pratervarietés (vormals Varieté Leicht) inne.[1] Er komponierte Hits für u. a. Peter Alexander, Wencke Myhre und Bobbejaan. Aus seiner Ehe mit Anna Luksch ging 1943 sein Sohn Rudi Luksch hervor. Der wurde ebenfalls Musiker und Komponist, ist leider aber auch schon verstorben. 1966 wurde sein zweiter Sohn Georg O. Luksch geboren. Hören wir jetzt Melodien, die Georg Luksch geschrieben hat.
Dann erinnere ich in der Sendung an Rudi Kreitner, der vor 125 Jahren am 30. August 1901 geboren wurde und eigentlich Rudi Kreitner-Kreitmayr geheißen hat. Er starb am 23. November 1979. Rudi Kreitner war Schriftsteller, Textautor, Sänger und Kabarettist und das Duo Kreitner-Rauschenberg war früher ein viel beschäftigtes Unterhaltungspaar.
Zum Schluss erinnere ich an meinen Vater Franz Zib, der vor 20 Jahren am 6. August verstorben ist und an Hannes Schlader, der vor 10 Jahren am 4. August verstorben ist. Euer Erich Zib